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Whisky Tasting zu Hause

Warum Freunde eigentlich immer nur zum Dinner oder zur Grillparty einladen? Wie wäre es stattdessen mal mit einem Whisky Tasting zu Hause? Denn was hochoffiziell vom Profi angeboten wird, klappt auch (natürlich in kleinerem Rahmen) problemlos in den eigenen vier Wänden.

Vorab solltet ihr euch die Frage stellen, was das Ziel des Abends sein soll und wer die Teilnehmer sein sollen. Wollt ihr einfach einen geselligen Abend verbringen oder soll es schon recht professionell ablaufen? Sind die Teilnehmer Whiskykenner oder Einsteiger? Für den Anfang empfehlen wir euch, die Messlatte nicht zu hoch anzusetzen und einfach den Spaß an der Sache in den Vordergrund zu stellen. Denn was nützt ein Abend mit Freunden, wenn er am Ende in Stress ausartet? Damit euch dies gelingt, haben wir folgende Tipps gesammelt. Wie funktioniert also ein Whisky Tasting zu Hause und was wird dafür alles benötigt?

Die Vorbereitung

Bevor ihr euch an die „inhaltliche“ Vorbereitung macht, gilt es, die passende Location auszuwählen bzw. diese vorzubereiten. Wenn das Tasting bei euch zu Hause stattfindet, macht es euch am besten im Wohn- oder (sofern vorhanden) Esszimmer gemütlich. Ihr braucht einen möglichst großen Tisch (damit alles darauf Platz findet) und natürlich genügend Sitzgelegenheiten für eure Gäste. Nun kommen wir zum zweiten Teil der Vorbereitung: Dem Zubehör. Ihr benötigt hier eine ausreichende Zahl an Whiskygläsern. Am besten nehmt ihr sogenannte Nosing-Gläser. Diese werden nach oben hin schmaler. Dadurch bleibt das Aroma länger im Glas und der Duft verfliegt nicht so schnell – denn zu einem Whisky Tasting gehört vor der eigentlichen Verkostung auch die Geruchsprobe (dazu später mehr). Sinnvoll ist es, für jeden Whisky ein neues Glas zu reichen oder alternativ die Gläser zwischendurch mit genügend Wasser auszuspülen, damit sich die Aromen der verschiedenen Whiskys nicht vermischen. Außerdem solltet ihr stilles, geschmacksneutrales Wasser und Brot oder Baguette bereitstellen, dies dient später der Geschmacksneutralisierung für zwischendurch. Falls sich jemand seinen Lieblingswhisky oder den Geschmack aufschreiben möchte, könnt ihr zusätzlich auch noch ein paar Notizzettel bereitlegen. Wichtig ist auch: Nicht komplett nüchtern zum Whisky Tasting gehen, sonst schlägt der Alkohol womöglich auf den Magen. Esst aber auch nicht direkt vorher und vor allem nichts, das noch lange „nachhallt“, wie z. B. sehr scharfes Essen oder zu stark Gewürztes (z. B. Knoblauch).

Die Auswahl des Whiskys

Hier solltet ihr nicht mehr als drei bis sechs verschiedene Sorten. Denn ab einer bestimmten Menge an verschiedenen Aromen streiken irgendwann die Geschmacksknospen. Hier gilt also: Weniger ist mehr und dafür ausgiebig. Verlasst euch bei der Wahl auf euer eigenes Wissen und eure Erfahrungen, lasst euch aber auch im Fachgeschäft beraten, falls ihr euch noch nicht so gut auskennt. (Da wir in zu Beginn des Beitrags empfohlen haben, es bei dem ersten Tasting nicht zu kompliziert anzugehen, gehen wir im Folgenden auch eher auf die Whisky-Einsteiger ein.)

Das Whisky Tasting für Einsteiger

Damit ihr eure Gäste nicht gleich überfordert, solltet ihr beim ersten Tasting mit ihnen auf „einfache“ Whiskys zurückgreifen, die im mittleren Preissegment liegen. Denn auch Whiskytrinken will gelernt sein und das Erkennen der verschiedenen Aromen und Stoffe ergibt sich erst mit der Zeit. Ein zu teurer Whisky mit zu vielen Nuancen kann da leicht überfordern. Wenn ihr euren Gästen einen guten Überblick bzw. einen ersten Einblick in die Vielfalt der Whiskysorten geben wollt, dann solltet ihr für das Tasting einen sehr weichen, einen etwas kräftigeren und ggf. Sherrylastigen sowie abschließend einen rauchigen Whisky anbieten. Damit habt ihr schon ein gutes Repertoire zusammen und könnt euren Gästen einen Überblick über die verschiedenen Richtungen geben. Beim nächsten Mal könnt ihr dann ggf. schon gezielter vorgehen, wenn ihr die Vorlieben eurer Gäste kennt, die sie nach diesem ersten Whisky Tasting herausgefunden haben. Dann könnt ihr beispielsweise unterschiedlich rauchige und starke Whiskys anbieten, die vielfältigere Aromen bieten.

Das Tasting

Hier gilt: Die richtige Reihenfolge macht’s. Als Faustregel könnt ihr euch merken: Von leicht und weich zu stark und rauchig. Der Grund hierfür ist, dass die Nase und die Geschmacksknospen im Mund noch unbeeinflusst sind. Würdet ihr mit einem zu starken Whisky anfangen, könnte es passieren, dass eure Gäste davon so „benebelt“ sind, dass der Geschmack der leichteren Varianten nicht mehr richtig zur Geltung kommt. Wenn eure Gäste dann da sind, könnt ihr es euch gemütlich machen und den Whisky einschenken. Dieser sollte nicht zu lange offen stehen, damit sich die Aromen nicht verflüchtigen. Eine kurze Anleitung, wie der Whisky dann am besten getrunken wird, ohne dass es brennt, findet ihr in unserem Blogartikel "Whisky trinken – so wird's gemacht". Das Wichtigste ist aber: Lasst euch Zeit. Schwenkt den Whisky ein paar Mal im Glas, nehmt mit eurer Nase die Aromen auf und trinkt nur kleine Schlucke. Schließlich geht es hier um ein geselliges Beisammensein und darum, den Abend – und vor allem den Whisky – zu genießen.

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  • Whiskeyyyyyyy

    Guter Beitrag - hatte vor ein paar Wochen selbst ein Tasting gemacht und die Reihenfolge der "sorten" und "Intensität" ist super wichtig!

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