Entspannung genießen

Ruhe und Entspannung gehören heute schon fast zum Luxus. Denn in den Zeiten von ständiger Erreichbarkeit und permanentem Leistungsdruck fällt es zunehmend schwerer, sich mal "auf die faule Haut zu legen". Und wenn man sich dann mal dazu überwindet, will es doch so recht nicht klappen mit der Entspannung - der Kopf arbeitet einfach weiter. Wir haben für euch ein paar Tipps gesammelt, mit denen ihr besser entspannen - und die Entspannung genießen - könnt.

Freizeit planen

Auch wenn dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, aber genau das kann (insbesondere Menschen, die auch bei der Arbeit sehr viel planen und organisieren müssen) helfen. Streicht euch am besten einen Tag in eurem Kalender an, an dem ihr euch nichts vornehmt - keine Termine, keine Aufgaben, keine Verpflichtungen. Plant diese Dinge drumherum. So könnt ihr euren freien Tag ohne schlechtes Gewissen genießen und nur das tun, worauf ihr Lust habt, denn es ist ja eingeplant. ;)

Abschalten lernen

Hier geht es um ganz bewusstes Genießen und Zelebrieren des Feierabends oder des Beendens einer Aufgabe. Nutzt also die letzten Minuten, um euch ganz bewusst von der Arbeit zu verabschieden und die Freizeit einzuläuten. Hilfreich kann es hier auch sein, manche Aufgaben, die man nicht unbedingt selbst erledigen muss, abzugeben oder wenn es nicht dringend ist, einfach auf den nächsten Tag zu verschieben. Dabei können auch To-Do-Listen helfen: Wenn ihr evtl mit einer Aufgabe nicht fertig geworden seid oder euch noch etwas im Kopf rumschwirrt: Aufschreiben und auf dem Schreibtisch liegen lassen. So braucht ihr keine Sorge haben, dass ihr es vergessen könnt, müsst die Arbeit aber auch nicht im Kopf mit nach Hause nehmen. Um euren Kopf, ebenso wie euren Computer, "herunterzufahren" können bestimmte Rituale hilfreich sein. Damit konditioniert ihr euren Körper und euer Gehirn und stimmt euch auf den Feierabend ein. Dies kann ein kleiner Spaziergang nach der Arbeit sein, das Wechseln der Kleidung oder auch einfach das Abschalten des PCs mit anschließender verbaler Verabschiedung vom Büro nach dem Motto: "Ciao Arbeit, wir sehen uns morgen, ich genieße jetzt den Feierabend."

Nicht-Erreichbarkeit

Nur weil man in Zeiten von Smartphones theoretisch jederzeit erreichbar sein könnte und auch jederzeit selbst alle möglichen Informationen suchen und finden kann, heißt das noch lange nicht, dass ihr dies auch müsst. Nehmt euch jeden Tag ein bisschen Zeit, in der ihr nicht erreichbar seid. Und in der ihr vor allem auch nicht nach außen kommuniziert. Einfach mal das Handy ausschalten und die "echte Welt" erleben und genießen. Ohne Google, Facebook und Co. Stellt euch zum Beispiel hierfür einen Wecker, der euch an diese Auszeiten erinnert.

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